Tabula Rasa

Es geht mir nicht gut. Ich erkenne mich selbst kaum wieder. Ein ziemlich konsistentes Genervtsein bestimmt derzeit mein Leben. Alles nur wegen der blöden Schulter, alles nur wegen … weswegen eigentlich?

Der Hund? Der kann nichts dafür, daß ich mich mitten in den Kampf warf, als er angegriffen wurde. Blöd bin ich selber. Das macht es nicht besser, bequemer ist immer, wenn jemand anders schuld ist.

Mir fehlt meine Musik. Lange hat es gedauert, bis ich wieder zu ihr fand. Zu lange habe ich nicht selbst musiziert, und als ich wieder anfing wurde mir klar, wie sehr ich es vermisst hatte, ohne es wirklich zu vermissen. Bratsche zu spielen war etwas neues, etwas anderes als früher die Geige. Eine Herausorderung, ein Punkt der Tagesordnung. Das war meins, etwas das ich nur für mich tue, etwas das mir Spaß macht, Befriedigung und Erfolgserlebnisse beschert. Das fällt vorerst flach, und ich vermisse es sehr!

Die Ärzte halten sich bedeckt. Auf meine Frage „Das wird aber wieder?“ fing der Orthopäde neulich nur an den Kopf hin und her zu wiegen, und meinte „Nnnngjjjjjaaaeeeiinnnääääh, das ist das Ziel.“ Nicht hilfreich.

Ich machte dann Termine zur Akupunktur, weil mein Physiotherapeut meinte, ein guter Teil der Blockaden sei muskulär. Bei der letzten Physiotherapie sprach ich das dann an, und er meinte, er bezweifle doch sehr, ob das was bringen werde. Nicht hilfreich!

Daß ich das alles, Physio und Akupunktur, aus eigener Tasche bezahle, weil das Maximum der Krankenversicherung schon nach ein paar Wochen erreicht war, ist der Stimmung auch nicht gerade förderlich. Ich will das richtige tun, ich will alles tun was hilft, aber fühle mich bei der Entscheidung alleine gelassen. Kannschon,  ja, hmm, weiß nicht, wird schon, aber wer weiß…

So bin ich denn einfach genervt! Sätze wie „Da musst du/müssen Sie jetzt stark sein/durchhalten“ oder „Dies und jenes werden Sie dann leider nicht mehr können“ hab ich schon zu oft gehört.  Ich habe schon Abstriche gemacht, wieder und wieder , will mir aber an diesem Punkt meines Lebens nicht noch etwas wegnehmen lassen, das mir wichtig ist.

Und dann erst die Herumsitzerei. Nichts tun können. Nicht bis oben ins Regal reichen können. In einer Position schlafen, in der ich nicht gut schlafen kann. Am nächsten Morgen gerädert aufwachen, und mich nicht richtig strecken können. Immer die selben paar Sachen anziehen, die schon ganz ausgeleiert sind, weil ich immer den linken Arm quasi ins Ärmelloch hängen lasse, und mir die Sachen dann mit dem rechten über den Kopf anziehe. Der rechte Arm tut mir übrigens auch schon weh, weil der ja seit fünf Monaten alles alleine hebt, trägt und macht.

Das Positive an solch einer Situation ist, daß man mal Zeit hat, gründlich nachzudenken. Das Negative daran ist, daß man viel zu viel nachdenkt. Womöglich hätte mich die Situation mit meinem besten und ältesten Freund weit weniger genervt, wenn ich voll auf dem Damm wäre. Und da gibt es noch einiges anderes, die Liste wird immer länger.

Aber jetzt, ganz ruhig, ein- und ausatmen, Ommmmm….. Positiv denken!
1. Schulter ist immer kompliziert, das kann schon mal ein Jahr dauern. Das Gute: Ich hab schon fast Bergfest!
2. Man muß nicht so doof sein wie ich, in meiner Physio-Praxis ist eine Frau, die das gleiche hat wie ich. Ist einfach mit dem Fahrrad umgekippt.
3. Fällt mir gerade nicht ein, aber ich finde schon etwas.

Wer weiß, wenn das alles vorbei ist, habe ich vielleicht ein viel aufgeräumteres Leben. Tabula Rasa machen ist hier und da einfach notwendig. Hey, das könnte 3. gewesen sein. Aber ich lasse es einfach mal so stehen.

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Ein Freund, ein guter Freund…

So, ich habe meinem ältesten und einst besten Freund die Freundschaft entzogen. Leicht war es nicht, irgendwie hängt man doch an Menschen, die ein Bindeglied zu alten Zeiten und vielen Ereignissen sind, zumindest ab einem gewissen Alter. Wir haben viel zusammen durchgemacht, hatten viel Spaß, hatten vieles gemeinsam. Doch die Gemeinsamkeiten sind irgendwie weggeschrumpft. Menschen ändern sich mit der Zeit, und er hat sich stark verändert.

Achtung: Kein Lesezwang. Es ist ja meine persönliche Kacke, und zu retten ist nichts mehr. Eigentlich schreibe ich das hier mehr für mich, um Gedanken zu sortieren. Schreiben hilft. Also…
Meine Probleme mit C. würde ich folgendermaßen auflisten:

1. Drogen. Ich bin da weiß Gott kein Unschuldsengel, aber er hat lange und stark über die Stränge geschlagen, womit er schon vor 20 Jahren unsere Freundschaft gefährdete, sich selbst schädigte, und seine Kifferei ist mir einfach zu viel.
Ich war noch nie bei ihm, ohne daß pro Stunde mindestens ein fetter Joint geraucht wurde. Er braucht für einen kurzen Satz zwei Minuten, bekommt Wortfindungsstörungen und verliert den Faden, wobei er immer “…tärä, tärää, täteräää…” sagt (was mich auf Dauer rasend macht!).
Das ist wohlgemerkt nicht meine Hauptkritik, sondern steht an erster Stelle, weil ich darauf noch zurückkommen werde.

2. Er meldet sich kaum noch. Vielleicht alle zwei Monate, dann ruft er, der Nachtmensch, mich um 23 Uhr an, und redet mir für zwei Stunden das Ohr ab. Geht es um Filme, wo wir früher den gleichen Geschmack hatten, ist er grundsätzlich anderer Meinung, wird belehrend, und lässt meine Meinung nicht gelten. Er findet die ödesten Filme toll, vielleicht auch wegen Punkt 1. Ich finde auch einige Filme gut, die nicht perfekt sind, und weiß genau um ihre Schwächen. Das lasse ich dann halt gelten, und mache andere deswegen nicht nieder. Sorry, vieles was ihm gefällt fand ich halt nicht so toll. Das wäre mit fünf Tüten vielleicht anders gewesen.

3. Nochmal Film. Ich habe ihm einige Filme ans Herz gelegt, und meine DVDs geliehen. Die lagen teilweise Jahre unbeachtet herum. Keine Zeit. Aber für seine Lieblingsserien, die er aus den USA bestellt, hat er immer Zeit, da wird eine Staffel auch sieben Mal (ja!) nacheinander immer wieder angesehen. Irgendwann kam dann auch mal die Meldung, mann, dieser und jener Film wäre ja echt toll, den habe er im Fernsehen gesehen. War so bei Captain America. Die DVD liegt immer noch bei ihm. Kann er behalten.

3. DVD, und andere Technik: Ich habe ihm, weil er schon öfter ein Handy hätte gebrauchen können, ein paarmal angeboten, er könne mein Reservehandy haben. Nein, er wolle kein Handy, sowas braucht kein Mensch. Als sein Hund angefahren wurde habe ich es ihm nochmal angeboten, und er wurde richtig patzig. Nein, ein Handy komme ihm nicht ins Haus. Als ich einen neuen Blu-Ray Player gekauft habe, bot ich ihm meinen alten an, ein gutes Gerät, nicht das billigste. Nein, Blu-Ray sei Quatsch, DVD alles was man braucht. Bald darauf hatten die beiden einen Blu-ray Player, den gleichen wie ich jetzt. Neuerdings auch ein Handy…

4. Widerspruch. Wie aus 1-3. ersichtlich, wird mir stets widersprochen. Neulich meinte C. noch, er habe irgendwo eine Featurette über den neuen X-Men Film gesehen. Da seien wichtige Szenen geschnitten worden, die entscheidend zur Handlung beitrügen. Da nun die Blu-ray herauskommt, die er sich kaufen will, wies ich ihn darauf hin, daß im Januar ein Director’s Cut erscheint, mit besagten Szenen. Nee, das sei Blödsinn, und diese Szenen völlig unnötig.
Weiß er nicht mehr, was er gesagt hat? Oder widerspricht er um des Widersprechens willen? Um mir etwas zu signalisieren?
Noch etwas. Als ich ihm vor längerem irgend einen Film in 3-D empfohlen habe, wollte er nicht, 3-D sei scheiße, davon bekomme er immer Kopfschmerzen und fange an zu schielen. Komisch, bei allen 3-D Filmen, die er bis dahin gesehen hatte, waren wir früher zusammen im Kino. Und beklagt hat er sich nie, sondern fand das eher toll.
Irgendwann ging er dann auf jemand anderes Empfehlung hin in einen 3-D Film, und meinte zu mir, das sei ja echt toll gewesen, und er habe auch gar nicht geschielt. Er meinte dann, es täte ihm echt leid, diesen und jenen Film nicht in 3-D gesehen zu haben. Ich bot ihm an, ein paar davon bei mir anzusehen, er druckste nur herum, und das bringt mich schon zu

4. Besuch. Er war seit etwa sieben Jahren nicht mehr bei mir. Wenn ich ihn sehen wollte, fuhr ich immer zu ihm. Der Bus geht von mir um die Ecke in zehn Minuten zu ihm um die Ecke, also keine Viertelstunde Wegzeit. Er und sein Partner B. sitzen nur in ihrer Wohnung und halten dort Audienz.
Ich weiß nicht, wie es mit anderen Besuchern läuft oder ob es die gibt, aber wenn ich da war lief immer der Fernseher. Immer. Und während der Gespräche wurde auch immer wieder zum Fernseher hingesehen. Ich finde das störend, Wenn ich über ernste Themen rede, und mein Gegenüber fängt an, über Stefan Raab zu lachen, finde ich es sogar unverschämt.

5. Was unternehmen? Bei denen ein Stück die Straße runter gibt es immer ein schönes Stadtteilfest. Kunterbunt, mit Blasmusik, Bauchtanz, voll MultiKulti, schwul, lesbisch, Mann, Frau, und alle Schattierungen dazwischen. Ich liebe dieses Fest. Leider konnte ich C. und B. noch nie dorthin bewegen, die 50 Meter die Straße hinunter. Ich solle doch lieber zu ihnen hoch kommen, auf “die vielen Menschen” hätten sie keinen Bock. auch habe ich stets im Nachhinein erfahren, daß C. Urlaub hatte, teilweise drei Wochen. Vorher hat er sich nie gemeldet; Gott behüte, ich hätte ihn ja fragen können ob wir gemeinsam etwas unternehmen wollen, oder hätte ihn zu mir eingeladen, dann hätte er wieder herumdrucksen müssen.

6. In den endlosen Monologen geht es nur darum was er toll findet, was ihm oder B. passiert ist, was ihrem Hund passiert ist. Bei unseren letzten Gespräch ging es um B. der am Wochenende eine halbseitige Gesichtslähmung bekam. Katastrophe! Die beiden haben dann wohl Gott und die Welt angerufen, darunter den Ex von B., einen Mediziner.
C: “…der sagte, das ist eine Fa… Fas…”
Ich: “Facialisparese.”
C: “Ja, stimmt, woher weißt du…?”
Ich: “Weil ich das letztes Jahr hatte.”
C: “Ach ja, stimmt. Du hast da irgendwas… na jedenfalls, der arme B., blablabla…”
Ist ja auch egal, wie es mir geht, und ob meine Lähmung jemals wieder wegging. Nach meiner Schulter wurde ja in vier Monaten auch nicht gefragt. Als ich in einem Dauertelefonat mal meinte, ich müsse jetzt dann aufhören, weil ich Schmerzen hätte, wurde ich glatt nach dem Warum gefragt.
Beim Verweis auf meine Schulter kam lapidar “Ich dachte, du hättest die nur ausgekugelt?”
Ach ja, ihr Hund war in eine Glasscherbe getreten und hat leicht geblutet, was natürlich schlimmer war, als daß unserer kaum noch laufen konnte.

Anyway. Dies alles ist nur ein kurzer Abriss. Ich brauche jedenfalls keine Freunde, die mich nur zulabern, die nicht einmal nachfragen können, wie es mir und meiner kleinen Familie geht, die mir keine Meinung lassen. Ich habe wohl zu lange aus Sentimentalität an etwas festgehalten, das schon lange nichts mehr mit der einstigen Freundschaft zu tun hat. Damit ist nun Schluss.

Lieber C., ich habe keine Ahnung, welches Problem du mit mir hast, ob überhaupt eines, oder ob du nur einsiedlerisch und merkwürdig wirst. Ich werde unsere schönen Zeiten immer in Ehren halten.
Und das war’s. Lebe wohl.

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Genug gejammert!

Nun ist es genug. Ein gewisses Maß an Wehleidigkeit und Zurückgezogenheit erlaube ich mir, weil in in diesen Zeiten viel nachdenke. Mein Fazit:

Ich glaube bei meiner Mama besteht echt Grund zur Hoffnung. Gut, das habe ich schon öfter gedacht, aber diesmal könnte sie den Sprung schaffen, ihre schlechten Gewohnheiten endlich besiegen. Man wird ja sehen. Die Hoffnung stribt zuletzt, nicht wahr?

Meine eigenen Baustellen gehe ich jetzt rabiater an. Ich hätte wohl selbst mehr für meine Schulter tun können, z.B. gewisse Übungen zuhause machen etc. Die tun zwar weh, aber nichts zu tun bringt halt auch nichts. Zur Physio nehme ich jetzt einfach ein Schmerzmittel, um es besser auszuhalten; dann kann der Therapeut mir ruhig die Gelenkkapsel dehnen, es muß ja sein. Auch hier, von nichts kommt nichts.
Sollte die Versicherung streiken, zahle ich mir weitere Sitzungen einfach selbst. Ich habe noch Geld auf Sparkonten(!) herumliegen, die Zeiten, als das noch wenigstens so viel an Zinsen brachte, wie es entwertet wurde, sind ja nun auch schon länger vorbei. Da erscheint mir meine Gesundheit doch als die bessere Investition.

Freunde, die Freundschaft nur als Einbahnstraße sehen, werden erbarmungslos abgesägt. Schluß mit der Sentimentalität, auch jahrzehntelange Freundschaft kann sich überleben. “Schon über 30 Jahre” ist doch im Grunde genau so eine erbärmliche Ausrede wie “wegen de Kinder”. Vorbei ist vorbei, da hilft nichts.

Tschaka!

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Vorsicht! Baustelle!

Ich habe momentan nur Baustellen. Es zehrt langsam an mir. Die vergangenen paar Jahre sagte ich mir stets bei allem, was passierte, das sei nun mal so wenn man älter wird, “da kommt halt mal was daher”. Doch es summiert sich, zehrt und nagt an mir.

Die längste Baustelle ist meine Mutter. Alkohol und Depressionen, schon lange Zeit, immer die Hoffnung es würde besser, was es zeitweise auch tut. Bis zum Rückfall. Neulich wieder Hoffnung, sie will jetzt trocken werden, in Therapie gehen um endlich ihre Probleme aufzuarbeiten. Getrunken hat sie seither nichts, mit der Therapie wird es jedoch schwierig, weil die Therapeutin sie “unverschämt private Sachen gefragt hat”. Ähm, ja… Und überhaupt, seit letzter Woche liegt sie wieder mal im Krankenhaus, weil sie einen heftigen Anfall von Riesenzellenarteritis (Polymyalgia Rheumatica) durchleidet.

Zweite Baustelle ist mein bester Freund, bzw. vormals ebensolcher. Das ist längst keine Freundschaft mehr. Wenn ich nicht zu ihm komme, sehe ich ihn nicht. Wir wohnen nur ein paar Busstationen voneinander entfernt. Nicht einmal zu Straßenfesten direkt bei ihm an der Ecke kann man ihn aus dem Haus locken. Er meldet sich nur, wenn er gerade mal Lust hat, was meistens nach 23 Uhr ist, und quatscht mich dann für zwei Stunden nieder. Bevormundet mich, korrigiert meine Ansichten, Filme die ihm gefallen hab ich halt nur nicht kapiert, etc. Wir haben und weit voneinander entfernt, das hat keinen SInn mehr.

Tja, meine Schulter. Baustelle Nummer drei. Ausgekugelt, warum eigentlich? Ach ja, der Hund. Hat sich voll rentiert. Nun sind es bald drei Monate, und es geht nicht viel vorwärts, oder nicht so wie ich es gerne hätte. Bald wird die Krankenkasse mir die Physio streichen, dann muß ich sie halt selbst bezahlen. Jede falsche Bewegung schmerzt, alles ist so mühsam im Alltag, und das wird sich wohl noch Monate hinziehen.

Es nervt, alles nervt. Meine Schwester heult nur noch wegen meines Neffen, den ich schon lange in ein Erziehungsheim gesteckt hätte. Mein Schwager hat Kieferhöhlenkrebs. Meine beste Freundin nervt mich mit Aufmunterungsversuchen, weil sie “ihren lustigen George” vermisst. Mäh… und von dem ganzen Chaos draussen in der Welt will ich gar nicht anfangen. Ich hätte gerne einen Tobsuchtsanfall oder einen Heulkrampf, ich denke nachher ginge es mir besser.

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Stöckchen: Top 10 Filmzitate

Über einige Ecken herum ist dieses Stöckchen hier gelandet, und ich nehme es gerne auf. Ich muß jedoch darauf hinweisen, daß ich eigentlich keine wirklichen Top 10 aus meinem umfangreichen Zitateschatzkästchen auswählen kann. Dies wird eine willkürliche Auswahl, die morgen schon ganz anders ausfallen könnte. Ach was, in fünf Minuten schon, oder während ich hier tippe…  Manche sind auf deutsch, manche auf englisch, je nachdem was besser ist. Von vielen Filme kenne ich gar keine deutschen Versionen.

1. The Emperor’s New Groove (Ein Königreich für ein Lama, 2000)

Yzma: All right, I’ve had enough of this! Tell us where the talking llama is, and we’ll burn your house to the ground!
Kronk: Uh, don’t you mean “or”?
Yzma: (argh…) Tell us where the talking llama is, OR we’ll burn your house to the ground!
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2. Sunset Boulevard, 1950

Joe Gillis: I know who you are. You’re Norma Desmond. You used to be in silent pictures. You used to be big.
Norma Desmond: I am big! It’s the pictures that got small.
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3. Jumpin’ Jack Flash, 1986

Terry Dolittle: You see this face, Earl? This is the face of a woman on the edge, Earl.
Earl: I know- my wife’s got the same face.
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4. The Old Dark House, 1932

Horace Femm: Have a potato!

Und weil man das auch richtig rüberbringen muß, hier die Szene

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5. All about Eve, 1950

Margo Channing (Bette Davis): Fasten your seatbelts. It’s gonna be a bumpy night!
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6. Victor Victoria, 1982

Victoria: Ich kann kein Mann sein. Männer haben Adamsäpfel.
Toddy: Das haben manche Frauen auch.
Victoria: Nenn mir eine!
Toddy: Nana Nanou.
Victoria: Nana Nanou? Wer ist das?
Toddy: Die Frau, mit der ich geschlafen habe.
Victoria: Wann war das?
Toddy: In der Nacht vor dem denkwürdigen Tag, an dem ich beschloss, homosexuell zu werden.
Victoria: Hatte diese Nana Nanou einen großen Adamsapfel?
Toddy: Wie eine Kokosnuß!
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7. Auntie Mame, 1958

Mame Dennis: Life is a banquet, and most poor suckers are starving to death!
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8. Airplane! (Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug, 1981)

Striker: Surely you can’t be serious.
Rumack: I am serious…and don’t call me Shirley.
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9. Barbarella, 1968
Dildano: Wir brauchen ein sicheres Passwort. Eines, das sich niemand merken kann. Wie wäre es mit Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch?
Barbarella: Ach, du meinst Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch?
(Anm: Was ich lange nicht wusste, das ist der Name eines walisischen Dorfes!)
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10. Sein oder Nihctsein, 1983
Sturmführer Schulz: Professor Siletski ist am Telefon…
Gruppenführer Erhardt: Professor Siletski? Sie haben ihm nicht gesagt, daß er tot ist?
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So, das wars. Nicht! Mir fielen noch 500 weitere ein :) Aber nicht heute Abend, ein andermal.

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Abschied

Mittwoch Abend erreichte mich eine schlimme Botschaft. Eine frühere Kollegin war verstorben.
Nun kam das nicht ganz aus heiterem Himmel, doch traf es mich wie ein Blitz. War sie doch weit mehr als eine Kollegin gewesen, sondern Lehrmeisterin, Muse, Freundin. Nicht nur beruflich, auch menschlich hat diese Frau mich geformt, vielleicht mehr als alle anderen. Fachliche Kniffe, das Theater, Geschichten von früher; vieles würde ich heute nicht wissen, können und kennen, wäre es nicht um sie gewesen. Ich wäre einfach nicht der Mensch, der ich bin.
Unser Job war nicht leicht, fast hätte ich meine Lehre damals hingeschmissen, wäre es nicht um sie gewesen. Aber das Lachen wog so vieles auf, und was haben wir gelacht. Diese Frau war lange ein Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben. Den ganzen Arbeitstag zusammen, meist die kurze Mittagspause, nicht selten auch in der Freizeit.
Ich habe sie stets bewundert, wie sie ihr Leben gemeistert hat, was sie alles erlebt hatte, was sie alles wusste und konnte, und welche Energie sie hatte. Und sie formte mich mit, zeige vieles auf, brachte mir vieles nahe. Habe ich schon erwähnt, wie viel wir dauernd gelacht haben?

Mittwoch Abend dann, da fühlte ich mich, als wäre das Lachen aus über 30 Jahren plötzlich verklungen. Nie wieder würde sie mit mir herumgackern, nie mehr mit mokierter Entrüstung „Aaarch, du bist sooo bleed!“ sagen. Ich habe geweint, um unser Lachen. Das ist natürlich egoistisch. Wir hier, wir denken nur an uns. Luise ist gestorben, wie sie es wollte. Kurze Krankheit, und sie, ganz klar im Kopf, entschied sich einfach zu gehen. Zum Pflegefall zu werden, war ihr stets ein Graus. Ihre Kinder waren bei ihr, und sie hat einfach losgelassen, ganz bewusst, im Kreis ihrer Familie. Sie konnte sich verabschieden und ging in Frieden und Würde hinüber. Ich gönne ihr das von Herzen.

Der Trauergottesdienst heute war wirklich schön, und vor allem passend. Der Pfarrer hatte ein schönes Gedicht parat, leider konnte ich mir nicht merken von wem es war. Auf die Frage, was von den Verstorbenen bleibt, antwortet die letzte Zeile
„…und unterm schwarzen Hut Erinnerung.“

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Freitagsnexter

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Leicht macht ihr es einem ja nun nicht. Eines steht fest, DocTotte bekommt einen goldenen Stern für die meisten Kommentare, Herr Bee bekommt für den zweiten Platz auch einen goldenen Stern, silberne sind nämlich alle.
Ein Extrabonus gebührt dem Kulturflaneur, der mich mit seinem Kommentar an meinen bevorstehenden Hochzeitstag erinnert hat. Dafür einen, ups, goldene Sterne sind auch alle.
Nachdem unser Kater meine hübsche Assisstentin mir eben den Umschlag mit den Gewinnern gebracht hat, muß ich ihn nur noch von Sabber und Haaren befreien, und schon gehts los.

So, da bin ich. Platz drei geht an DocTotte, der mich wieder daran erinnerte, wie schön es doch ist, eine Spülmaschine zu besitzen:

Henriette war überglücklich über den Tipp, den ihr ihre kleine Schwester gegeben hatte, um die Spülhände beim Blind Date geschickt zu verbergen.

Nicht traurig sein über den dritten Platz, auf dem Stockerl ist auf dem Stockerl. Und den goldenen Stern darfst du ausnahmsweise behalten. Platz zwei geht an la-mamma, die Geschichtskenntnis bewies und meine Abneigung gegen Imperialismus ansprach:

su li wong sammelt sich vor ihrer brandrede zum boxerinnenaufstand

Täteräää… halt, noch nicht. Platz eins geht… jetzt klemmt der Fanfarenknopf! Noemix hat meine derzeitigen Gemütszustand erkannt, und dazu in wenige Worte gefasst, was unser aller Traum ist: Ein Partner, mit dem man sich auch ohne viele Worte versteht:

Die Faust aufs Aug sagt mehr als tausend Worte.

So, das war’s, es gibt hier nichts mehr zu holen. Nächste Woche sehen wir uns alle bei Noemix wieder. Übrigens, interessantes Blog, ich werde öfters reinschauen. Und falls du ein Bild für Freitag brauchst, ich hab ein ganz tolles. Keiner käme drauf, daß das keine Frau auf dem Foto ist, und den Tennisrock hab ich damals bei einer wilden Party von der Navratilova… also jedenfalls, wenn du ein Bild brauchst, du weißt schon… ;)

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